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Praxis und Abteilung für Urologie

Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-450
Fax: 0221-92424-460
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Die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie/BPH) ist eine Erkrankung des Mannes im höheren Alter. Etwa 85% der Männer über 60 Jahre sind von einer BPH betroffen. Die Frage nach Notwendigkeit und Art der Behandlung hängt sowohl vom subjektiven Beschwerdebild des Patienten, als auch von den objektivierbaren Störungen der Blasenentleerung ab.

Symptome

Die Symptomatik der BPH lässt sich in obstruktive Symptome (Miktionssymptome) wie Harnstrahlabschwächung, Miktionsverlängerung, Startverzögerung, Nachträufeln, Restharngefühl und Harnverhaltung sowie irritative Symptome wie häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, ständiger Harndrang und Dranginkontinenz unterteilen. Häufiges oder nächtliches Wasserlassen und ständiger Harndrang stellen nach aktuellen Untersuchungen für die Betroffenen eine wesentlich höhere Beeinträchtigung der Lebensqualität dar, als die so genannten obstruktiven Symptome wie Abnahme des Harnstrahlkalibers, gelegentliches Nachträufeln oder verzögerter Beginn der Blasenentleerung.
 
Therapie

Grundsätzlich kommen medikamentöse und operative Behandlungen zur Anwendung.

Die medikamentöse Behandlung
Bei frühen Stadien der BPH hat die Therapie mit pflanzlichen Extrakten eine lange Tradition und ist besonders in Deutschland etabliert. bewährt haben sich pflanzliche Präparate, hergestellt aus Sabalfruchtextrakt (Sägepalmen), Kürbiskernen, Brennesselwurzeln, Zitterpapeln, rotem Sonnenhut und Roggenpollen. Können mit pflanzlichen Präparaten keine Erfolge erzielt werden, kommen chemisch hergestellte Medikamente zur Anwendung, die einerseits die in der Prostata befindlichen Muskelzellen entspannen oder auch ein Abschwellen der Prostata bewirken können.
 
 

Die operative Behandlung

Führen auch diese Maßnahmen nicht zu den erhofften Erfolgen ist in der Regel ein endoskopischer oder operativer Eingriff zur Beseitigung der Harnabflussstörung erforderlich. Neben heute nur noch selten angewendeten offenen Operationen kommen insbesondere die Ausschälung der Prostata (transurethrale Resektion / TURP), die neue TURiS-Resektion und -Vaporisation sowie die schonenderen und blutungsarmen Laserverfahren zum Einsatz. Das Westdeutsche Prostatazentrum bietet als eine der wenigen Zentren in Deutschland sowohl die Greenlight-Laser-Resektion als auch das hochmoderne Dioden-Laserverfahren an. Letztere Methode eignet sich auch für Männer mit einer großen Prostata.


Wichtig ist die frühzeitige Erkennung und Abgrenzung von bösartigen Veränderungen der Prostata, welche nur durch regelmäßige Vorsorge erkannt werden können.

 

 

 

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