Menü

Praxis und Abteilung für Urologie

Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-450
Fax: 0221-92424-460
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei der “Seed-Implantation” handelt es sich um ein hochmodernes strahlentherapeutisches Verfahren, das bei Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom eingesetzt wird.

Unter ständiger Ultraschallkontrolle werden in Voll- oder Teil-Narkose bis zu 80 kurzstrahlende, kleinste Strahlungsquellen (sogenannte “Seeds”) aus Jod in die Prostata eingesetzt. Dies geschieht mit Hilfe von Punktionsnadeln, die über ein Koordinatenzielsystem an genau vorausberechnete Positionen in der Prostata platziert werden. Die Seeds werden an der gewünschten Position in der Prostata abgelegt, wo sie verbleiben, um dort ihre Strahlenwirkung auf das Prostatakarzinom zu entfalten. So wird das Tumorgewebe durch hochdosierte, gezielte Strahlung von innen zerstört.

Schnell und effizient:

- Der Eingriff erfolgt kurzstationär.
- Er dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
- Der Patient kann die Klinik spätestens am Tag nach dem Eingriff wieder verlassen.
- 4 Wochen nach der Implantation wird die korrekte Lage der Seeds kontrolliert.
- Der PSA-Verlauf wird durch vierteljährliche PSA-Kontrollen ermittelt.

Weniger Nebenwirkungen als Radikal-OP

Für das Frühstadium des Prostatakrebses gilt die Seed-Implantation als gleichwertig wirksames Verfahren zur Radikal-OP, ist aber für den Patienten wesentlich schonender. Inkontinenz wird praktisch nicht, Impotenz mit 10-30 Prozent nach drei Jahren wesentlich seltener beobachtet als nach einer Operation. Erektionsstörungen treten außerdem nicht wie bei der operativen Entfernung der Prostata direkt auf, sondern entwickeln sich schleichend.


 

 

 

 

mdc plakette 9001 d1  focus2017

 

 

News

Prostatakrebs-Rezidiv: Strahlentherapie mit Hormontherapie kombinieren

Patienten mit einem Rezidiv profitieren von einer Kombination aus Strahlen- und Hormontherapie

US-Expertengremium empfiehlt erneut PSA-Test zur Früherkennung
Deutliche Abnahme der Sterblichkeit und Metastasierung bei PSA-getesteten Männern
Kein Nachteil durch verzögerten Therapiebeginn

Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom  sollten sich bei der Therapiewahl nicht unnötig unter Zeitdruck setzen lassen

PSMA-PET/CT: Lokalrezidiv oder metastasierter Tumor?

CHAPPP:Studie: PSMA PET/CT zeigt höhere Empfindlichkeit gegenüber Metastasen

Focus-Arztempfehlung für Dr. Stephan Neubauer

Dr. Stephan Neubauer wird von FOCUS-GESUNDHEIT gleich zweimal als TOP-Mediziner empfohlen.

Go to top