Menü

Praxis und Abteilung für Urologie

Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-450
Fax: 0221-92424-460
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die einzige Möglichkeit der Früherkennung

Neben der Tastuntersuchung und der Ultraschalluntersuchung ist zur Früherkennung des Prostatakarzinomes seit etwa 15 Jahren der PSA-Test verfügbar. Erfreulicherweise kann seit Einführung des PSA-Tests ein Prostatakrebs durchschnittlich 5 Jahre früher erkannt werden als durch die Untersuchung oder den Ultraschall. Dies hat dazu geführt, dass heute viel häufiger Tumoren in frühen Stadien entdeckt werden können und daher auch häufiger durch geeignete Massnahmen geheilt werden.

Der Bluttest weist die Konzentration des sogenannten Prostata-Spezifischen Antigens nach. Dieses Eiweiss wird nur von Prostatazellen gebildet und dient zur Verflüssigung des Spermas.

Der Wert kann bei verschiedenen Veränderungen der Prostata erhöht sein.
Hierzu gehören insbesondere:

- Samenerguss
- Fahrradfahren
- Entzündungen der Prostata
- Untersuchung des Enddarmes
- Blasenspiegelungen

und leider auch der

- Prostatakrebs

Vor jeder Untersuchung des PSA-Wertes im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung sollte also ausgeschlossen werden, dass die erstgenannten "Störfaktoren" den Wert beeinflusst haben. Sie sollten vor einer PSA-Untersuchung idealerweise mindestens 2-3 Tage auf die genannten "Aktivitäten" verzichten.
Ist der Wert trotz Ausschluss der genannten Möglichkeiten erhöht (bei älteren Patienten über 4 ng/ml - bei jüngeren Männern auch bereits unter 4 ng/ml) oder steigt in einem Jahr mehr als 0,5 ng/ml gegenüber dem Wert des Vorjahres an, müssen dringend weitere Untersuchungen zum Ausschluss oder Nachweis eines Prostatakarzinoms erfolgen. Erfahren Sie mehr im Live-Interview „Vorsorge gegen Prostatakrebs“ von Dr. Neubauer im Studio des WDR.

Auch nach einer Prostatakrebstherapie eignet sich der PSA-Test am Besten zur so genannten Nachsorge. Auch Tumorzellen, die sich als Metastasen außerhalb der Prostata im Körper abgesiedelt haben produzieren PSA, so dass durch den Test oft wesentlich früher das Wiederauftreten der Erkrankung erkannt werden kann, als durch andere Untersuchungen.

 

 

 

mdc plakette 9001 d1  focus2017

 

 

News

Prostatakrebs-Rezidiv: Strahlentherapie mit Hormontherapie kombinieren

Patienten mit einem Rezidiv profitieren von einer Kombination aus Strahlen- und Hormontherapie

US-Expertengremium empfiehlt erneut PSA-Test zur Früherkennung
Deutliche Abnahme der Sterblichkeit und Metastasierung bei PSA-getesteten Männern
Kein Nachteil durch verzögerten Therapiebeginn

Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom  sollten sich bei der Therapiewahl nicht unnötig unter Zeitdruck setzen lassen

PSMA-PET/CT: Lokalrezidiv oder metastasierter Tumor?

CHAPPP:Studie: PSMA PET/CT zeigt höhere Empfindlichkeit gegenüber Metastasen

Focus-Arztempfehlung für Dr. Stephan Neubauer

Dr. Stephan Neubauer wird von FOCUS-GESUNDHEIT gleich zweimal als TOP-Mediziner empfohlen.

Go to top